Sonntag, 20. Mai 2012

Resumee

Wir sind zutiefst überrascht und beeindruckt!!

Sicherlich haben wir auf unserer 10- tägigen Reise nur einen Bruchteil dieses Riesenlandes kennen gelernt. Und auch in den besuchten Städten konnten wir nicht alles Sehens- und Erlebenswerte für uns erschließen..

Großzügige Stadtplanung mit moderner Architektur und Verkehrswegeführung, Ordnung und Sauberkeit bis ins Detail, Disziplin im Straßenverkehr und in den Verkehrsmitteln, Elektromopeds und solarbetriebene Straßenbeleuchtung…..
Sicherlich hatten  da die Olympischen Spiele einen nicht unerheblichen Einfluss.

Es ist schon beachtlich und erstaunlich, welche enorme Entwicklung, ja welch „ wirklich großen Sprung“ dieses Land in den letzten 30 Jahren ( das ist ja nicht einmal eine ganze Menschengeneration) geschafft hat.
Wir können es nicht ermessen, sondern nur vermuten, was alles und wie viele bei dieser Entwicklung „ auf der Strecke geblieben sind“ und wie weh manche Entscheidungen getan haben. Aber der Erfolg scheint diesem Prozess recht zu geben und die Menschen scheinen sich arrangiert zu haben. Jawohl, Überwachungskameras und Ordnungskräfte waren mehr oder weniger „dezent“ überall präsent. Aber uns haben sie nicht gestört, obwohl- oder gerade weil??- wir individuell ( also nicht organisiert geführt) unterwegs waren. Und wir haben auch keinerlei außergewöhnliche Aktionen  beobachtet ( auch kaum einen Unfall).

Sicherlich haben diese großen Städte und das Land insgesamt „ Schmuddelecken“. Wir haben sie in dieser kurzen Zeit nicht gesehen. Nur andeutungsweise hatten wir Einblicke in das Leben jenseits der schillernden Fassaden – In Peking in einigen Hutungs und in Shanghai im Umfeld des Gartens Yu Yan. Und Suzhou war wohl am ehesten Provinz.
Aber da haben wir in vielen asiatischen Städten schon schlimmere Ecken gesehen.

China ist kein Billigland. Aber es gibt auch keine so deutlich ausgeprägte „ Ausländer- Abzock- Mentalität“. Alle Menschen zahlten die teilweise hohen Preise ( insbesondere Eintritte)  ohne zu zucken, wo uns schon manchmal der Atem stockte. Aber dafür sind die öffentlichen Verkehrsmittel sehr preiswert.
Für viele Menschen scheint das hohe Lebensniveau selbstverständlich zu sein. Aber teilweise sehr aufdringliche BettlerInnen ( in Shanghai) und Invaliden, die in der Fußgängerzone von Kunming einfach abgelegt wurden, aber wiederum auch wenig Beachtung fanden, waren auch nicht zu übersehen.  Der schlimmste Anblick war ein Mensch in Kunming, der kräftig kauend vor Müllsäcken saß, die er gerade durchwühlte.

Zwei unangenehme Eigenarten der Chinesen sollen nicht unerwähnt bleiben: Das starke Rauchen und das „ Rotzen und Spucken“

Natürlich sind unsere Eindrücke geprägt vom Vergleich zu Hanoi…
Uns scheint, dass zumindest Peking und Umgebung sich auf ein solches Niveau entwickelt  haben, das Vietnam und Hanoi wohl nur unter größten Anstrengungen oder nie erreichen werden.
Man konnte auf den Fußwegen laufen, schnittige Elektrobikes, keine Müllbeutel allerorten, keine Plaste-Höckerchen……

Unvergleichbar die Disziplin im Straßenverkehr- da fiel die Adaption in Hanoi wieder schwer!!!
Wenig Kinder und Schwangere ( wir lasen in der Zeitung von immer noch drastischen Strafen für das zweite Kind)
Handys sind auch weit verbreitet, aber längst nicht so ausgeprägt, wie in Hanoi.

Hier noch ein paar Bilder, die o.g. Eindrücke untermauern sollen:
Elekrobikes
schnittige Maschinen



und  kleine Flitzer










Elektocars:                                                                                                  
 nicht nur im Steinwald von Shilin
sondern auch im Stadtbild von Peking












Und auch die Polizei von Shanghai fährt " elektrisch"


Ich weiß nicht, warum mir dieses Bild so symbolhaft vorkommt. Ob da wohl jemand eine Erklärung findet??




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