Montag, 7. Mai 2012

Prolog



Wir haben es geschafft!!!!

In Peking haben wir die Große Mauer erstürmt und Mao und dem Kaiser unsere Reverenz erwiesen…
in Suzhou besichtigten wir einige der berühmten Gärten….
in Schanghai beeindruckte uns das Wechselspiel zwischen moderner Bauweise und alten Gassen…. und
Kunming faszinierte uns mit tollen Kletterpartien in der Umgebung sowie Ehrfurcht gebietenden Verkehrslösungen.

Doch alles der Reihe nach.


27.4. Ankunft in Peking
 In Peking hatten wir mit dem „ Jade Garden Hotel“ eine historische Bleibe gebucht- mit hohem Niveau und sehr günstig gelegen: Nur 10 min Fußweg zum Tian´anmen-  Platz und 5 min. zu einer Shopping- und Fress- Meile und trotzdem ruhig.
Die Anreise vom Flugplatz bewältigten wir ohne Probleme mit Express- Train und 2 Mal umsteigen mit der Metro. Erste Überraschung: Alles ist auch in Englisch ausgeschildert und  die Ansagen erfolgen auch in Englisch.
2. angenehme  Überraschung: uns empfing trockene, frische Luft. Und im  Hotel konnten wir mit offenem Fenster schlafen. Mücken o.ä Plagegeister gab`s nicht.
Natürlich sind wir umtriebig und stürzen uns in Erkundungen. Die Guijie- Street (Geister-Straße) hatten wir aus den verschiedensten Reise-Berichten und Foren als Ziel erkoren. Die nahegelegene Metrostation erreichen wir ohne Probleme und fanden dann auch die Straße nach einigen Fehlleitungen unkundiger Chinesen. 
Die fast zwei km lange Kneipen - und Restaurant-Meile zeigt sich im Flair unzähliger roter Lampions. 



Sie schläft nie. Dieser Unterschied wurde uns auf dem Heimweg bewusst, denn die Metro arbeitet nur bis 23 Uhr und die vorher so betriebsamen Straßen sind wie ausgestorben.
Die Essensbestellung ist etwas kompliziert, denn da langt bei den meisten Bedienkräften das Englisch nicht weit. Das Geschirr steht schon auf den Tischen- steril (?) in Folie eingeschweißt. Wenn der Gast den Tisch verlässt, wird das Geschirr in Plastekisten gepackt, die sich dann z.T außerhalb des Restaurants stapeln und offensichtlich von  „ Catering-Unternehmen gemanagt“ werden.

Unweit des Hotels liegt in der Dong` anmen auch die einzigste, erhaltene „ Garküchen-Meile“. D.h. mit Garküchen hat das wenig gemein. Diese wurden eigentlich fast alle aus Peking verbannt -aus hygienischen Gründen. Und so werden hier auf ca. 300 m langen, hygienischen Ständen

allerlei Speisen angeboten: alles mögliche am Spieß, Suppen, Dumblings und…und..

Noch uriger geht’s im Jinyu- Hutung zu, wo die Grenze zwischen Restaurant und Garküche offenbar fließend ist und das ganze mit allerlei Läden gemixt ist. Hier fanden wir als besondere Leckerbissen gegrillte Skorpione !!!!


In dieser Gegend probierten wir auch in einem vom „Baedecker“ empfohlenen Restaurant die traditionelle Peking- Ente.


 Unser Rating: Die zu Hause im Backofen zubereitete Ente schmeckt besser!



Und nicht unerwähnt bleiben darf die Shopping- und Flaniermeile in der Wangfujing.
 Hier geben sich alle bekannte Marken die Ehre. Aber nach 22:30 Uhr liegt sie auch fast wie ausgestorben da…

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