Mittwoch, 9. Mai 2012

Auf historischen Spuren


28.4. 

Wir stehen vor dem einzigsten Mao-Bild Pekings am „ Tor des himmlischen Friedens- Tian an men“  - fast ganz allein….



Nein , nicht wirklich- Tausende Chinesen und Touristen aus vieler Herren Länder bevölkern den Tien an min –Platz 









und strömen durch die fünf Eingänge des Tores in Richtung„ Verbotene Stadt“. Und wir mittendrin… 

Bis zum U-förmigen „ Mittagstor“( Pekings größtes Tor)

hat man freien Zutritt. An den Ticket- Schaltern am Eingang zum Kaiserpalast bewahrt uns nur „ gnadenloses und dreistes Vordrängeln“ davor, dass wir hier mindestens eine Stunde unserer wertvollen Zeit mit Charakterstudien wartender Menschen beschäftigen müssten.
Wir dürfen den mittlern Eingang wählen, der früher nur dem Kaiser vorbehalten war.
Im Haupthof  mit den Brücken über den „Goldwasserbach“


 „ schwimmen wir  im Menschenstrom“ entlang der Hauptachse mit und finden aber trotzdem genügend Gelegenheiten, die Bauwerke zu bestaunen., wie z.B. hier an dem von zwei bronzenen Löwen bewachten „Tor der höchsten Harmonie“

Danach folgt die „ Halle der höchsten Harmonie“, die typische chinesische Halle schlechthin und insgesamt die größte in Peking














An der „Halle  der Harmoniewahrung“, der dritten der großen   Thronhallen  heißt es dann aber noch mal tüchtig drängeln, um den richtigen Standort für ein Foto auf den Thron zu erkämpfen.
 

 

Zum Antransport dieses Monolith`s wurden die Wege künstlich vereist













Der Zugang zum inneren Palast wird durch zwei Bronzelöwen bewacht



( dazu zum Schluß des Reports noch mal etwas mehr…)
Hier in der „ Halle der himmlich-männlichen Klarheit“ erledigte der Kaiser die eigentliche Regierungsarbeit,

Die nachfolgenden Hallen der Kaiserin sind verglast, so dass es mit dem Fotografieren nicht so richtig klappt.

Nach Verlassen des Inneren Palastes verdichten sich im 1,2 ha 
großen Palastgarten wieder Tempelchen, 
Teehäuser, Felsanlagen und demzufolge auch das Gewusel der Besucher. Hier geht gerade die Blüte zahlreicher Paeonien zu Ende.

In der imposanten und beeindruckenden Anlagen könnte man noch viele Stunden verbringen und interessante Details bewundern - hier konnte ich nur einige davon zeigen. Später werden noch viele in der Picasa -Galerie zu sehen sein.









Dieses mächtige Nordtor bildet den Abschluss der Verbotenen Stadt. Es gibt den Blick auf den „Kohlehügel“ frei



Ca. 2km nördlich vom Nordtor der verbotenen Stadt 
 stehen der Glocken ( hinten)- und der Trommel-Turm ( vorn). Von hier aus wurde in früheren Zeiten das Zeitregime der Stadt  mit Glocken- und Trommelschlag geregelt.
Heute sind sie touristische Höhepunkte mit einer Trommel-Show. Aber von den Türmen bietet sich auch noch ein guter Überblick über einige,  noch relativ ursprünglich erhaltene Hutungs, die ehemaligen Wohnviertel des gemeinen Volkes.














Nicht weit davon   entfernt führt eine „ für Touristen traditionell ausgebaute“ Gasse mit Geschäftchen und Kneipen

 zu den drei „ Hinteren Seen“, einem „Party-gebiet“ der Pekinger:
Viele Kneipen, Geschäfte und Straßenmusikanten

  zu Lande sowie  Wassertreter  und sogar zwei Gondoliere zu Wasser bieten vielerlei Amüsement.

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