Donnerstag, 10. Mai 2012

Ein Tag auf der Mauer


29.4.

Ich muss mir das schon immer wieder bekräftigen, dass ich nicht in irgendeiner Video-Adaption agiere, sondern selbst auf dem legendären Bauwerk stehe!

Wir habenden Mauerabschnitt bei Mutyianu ausgewählt und uns den Luxus eines Privat-Pkw gegönnt ( ca. 75 € mit gut englisch sprechendem Driver. ) Die Fahrt präsentierte in der Stadt wiederum beeindruckende Geschäfts- und Wohnbauten


 sowie Straßenführungen, dann aber doch auch Stau, der die Reisezeit erheblich verlängerte. Positiv daran war vielleicht, dass sich die Touristenmassen, die ein Kollege unserem Driver per Handy meldete, schon etwas „verflüchtigt“ hatten, als wir eintrafen.

Den Aufstieg erleichtert die Schwebebahn. Und so präsentiert sich der erste Anblick der Mauer von der Gondel aus


Einer Empfehlung des Drivers folgend wählen wir den Weg nach links und nicht den touristenüblichen Kurzweg zur Sommerrodelbahn.

Ja und dann haben wir genügend Gelegenheit, uns an den phantastischen Anblicken auf die Mauer 

und die Umgebung zu erfreuen- auch wenn das Wetter zwar trocken und leicht windig, aber insgesamt doch etwas diesig  ist.

Welch ein imposantes Bauwerk!!!

Hat mal irgendjemand ausgerechnet, wie viel Kubikmeter bzw. Tonnen Stein hier verbaut worden sind???


Kaum vorstellbar, dass diese Mauer jemals überwunden wurde, oder?


Fast ebenerdige Abschnitte wechseln mit steilen An- bzw. Abstiegen, bei denen schon ab und an „ alle Viere“ zum Einsatz kommen

 und das Bedürfnis nach Verschnaufpausen  wächst.

Dann können wir uns wiederum an den blühenden Wildbirnen erfreuen.

Da Hinauf müssen wir. Das Zählen der  Stufen habe ich bei Zeiten sein gelassen.

An manchen Abschnitten geht`s auch etwas patriotisch zu

An dieser Stelle ( da wo der nächste Anstieg beginnt) akzeptieren wir die Grenzen, die uns unsere „ Fitness“ setzt. Wir kehren um und erreichen das Ende dieses ausgebauten Mauerabschnittes ( Ganz da oben!!) nicht. 


Aber auch der Rückweg verwöhnt uns wieder mit sagenhaften Anblicken.
Zum Schluss drängele ich mich noch mal durch die hier immer  noch zahlreichen Touristen, um mir die Erläuterungen zu einem Wachturm zu verinnerlichen

und einen Blick über die „ Touristenmeile“ zur Station des Sesselliftes und der „ Rodelbahn“ ( ganz hinten unten) zu erhaschen. Hier wäre es auf wesentlich kürzerer Strecke fast nur bergab gegangen...


Nach über 3 Stunden  Erlebnis kommen wir wieder am Ausgangspunkt an und erfahren dort noch, dass der unterwegs an einer Stelle zu besichtigende " Urzustand"
1989 auch mit Unterstützung von " Henkel" in den heutigen Zustand versetzt wurde



Wir wählen wieder die Abfahrt mit der Gondel und der Treff mit unserem Driver klappt ausgezeichnet.



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